Freiwillige Feuerwehr Lützel-Wiebelsbach e.V.

Nächste Termine:

Do 14.06.2018 18:30
Reinigungsaktion

Do 28.06.2018 18:30
Einsatzübung FwDV 3 / 7 GAMS-Regel

Mi 04.07.2018 18:45
Einsatzübung nach Alarmstichwort H Klemm Y
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

Do. 12.07.2018 18:30
Retten aus unwegsamen Gelände

Aktuelles

Neue Maschinisten

29.04.2018
Herzlichen Glückwunsch an Lukas Bischof, Thomas Jäckel, Maurice Schuchert und Robin Unbehau. Unsere Einsatzabteilung verfügt damit über 4 neue Maschinisten!

 

 Foto: Kreisfeuerwehrverband des Odenwaldkreises e.V.

Neuer Atemschutzgeräteträger

18.03.2018
Wir gratulieren unserm Kameraden Sascha Schulmeyer zum bestandenen Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Das qualifiziert Ihn zu einem der wichtigsten Tätigkeiten die im Einsatzdienst zur Rettung von Menschenleben gebraucht werden.

 

 Foto: Kreisfeuerwehrverband des Odenwaldkreises e.V.

Übergabe des neuen LF 10 KatS

Angekommen war es bereits Ende November und so kam es bereits bei zwei Brandereignissen im Winter zum Einsatz. Nun wurde es in einem offiziellen Festakt seiner Bestimmung übergeben.
Bedarfs- und Entwicklungsplan heißt ein bürokratisch klingendes Schriftwerk, das die Gemeinde mit Ihrer Feuerwehr vor einigen Jahren erstellen und 5-jährigen Rhythmus fortschreiben muss. Im Groben ist es eine nach gesetzlichen Vorgaben durch die Landesregierung erstellte Analyse, welchen Umfang der Brandschutz in der Gemeinde hat und welcher Bedarf daraus für die Zukunft besteht. Auf Grundlage dieser nach Augenmaß und Regeln des Landes erstellten Planung, ist es überhaupt erst möglich finanzielle Zuschüsse für den Kauf von Feuerwehrfahrzeugen und Ausbau von Feuerwehrstandorten zu erhalten.
Zusätzlich fördert das Land im Rahmen des Katastrophenschutzes (KatS), mit erhöhten Zuschüssen die Beschaffung standardisierter Fahrzeuge aus Sammelbestellungen.

Am Feuerwehrstandort in Lützel-Wiebelsbach übergab nun Bürgermeister Uwe Olt, eben solch ein Fahrzeug an die Feuerwehr, das zugleich der größte Ausrüstungsbeschaffungsposten der Planung der letzten Jahre darstellt.
Die Fahrzeughalle war mit zahlreichen Besuchern aus dem örtlichen und überörtlichen Brandschutz, der Kommunalpolitik sowie einigen interessierten Bürgern gut gefüllt.

Gemeindebrandinspektor Dietmar Iwaschkiw und Wehrführer Ingo Jäckel erläuterten die technischen Vorzüge des Fahrzeugs und nannten Details zur Beschaffung des Fahrzeugs, das einen Wert von rund 225 000 Euro hat. Die Kosten teilen sich Land(100 000 Euro) und Kommune(125 000 Euro). Bemerkenswert ist allerdings auch der erhebliche Zuschuss von 15 000  Euro, den der Lützel-Wiebelsbacher Feuerwehrverein ehrenamtlich erwirtschaftet, und der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.
Gut angelegtes Geld, stellt das Fahrzeug doch einen Eckpfeiler des örtlichen Brandschutzes der Gemeinde, und damit der Sicherheit aller Bürger für etwa 25 bis 30 zu erwartende Dienstjahre dar.
Zu den technischen Daten. Das 13-Tonnen-Fahrzeug von Mercedes-Benz wurde vom Hersteller Ziegler zu einem Feuerwehrfahrzeug aufgebaut. Es verfügt über eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Pumpe, mit einer Förderleistung von maximal 2000 Litern Wasser pro Minute, 1200 Liter stehen im mitgeführten Tank zur Verfügung. Eine Feuerwehrgruppe mit 9 Einsatzkräften findet Platz. Zwei Einsatzkräfte können sich bereits während der Fahrt zur Brandstelle mit Atemschutzgeräten ausrüsten, insgesamt 4 Geräte sind verladen. Unterstützung erhalten Sie durch Wärmebildkamera und Überdrucklüfter. Ein Sprungretter stellt ebenfalls eine Option für Rettung von Menschenleben dar. Neben der umfangreichen Ausrüstung zur Brandbekämpfung ist auch die technische Hilfeleistung, z.B. Verkehrsunfällen damit möglich. Ein hydraulischer Rettungssatz mit Schneidgerät, Spreizer und Zylinder, sowie Säbelsäge ist einsetzbar. Daneben stehen Möglichkeiten zur Beleuchtung von Einsatzstellen in Nacht zur Verfügung.

Weitere Informationen und technische Daten zu dem neuen Fahrzeug erhalten Sie in der Rubrik Fahrzeuge

Strahlenschutzübung des Landes Hessen in Lützelbach

Am 30. September 2017 fand im ehemaligen Munitonslager Hainhaus eine unangekündigte Alarmübung von Feuerwehren, Rettungsdienst und verschiedensten Dienststellen statt. Das Hessische Innenministerium prüft die Einsatzfähigkeit spezieller Einheiten in größeren Zeitabständen mit außergewönlichen Schadenslagen. So wurde ein Explosion mit der Freisetzung von radioaktiven Stoffen und mehrerer verletzer Personen angenommen. Die Feuerwehren der Gemeinde Lützelbach wurden hierbei als örtliche Feuerwehrwehr mit den Erstmaßnahmen und der Einsatzleitung einer größeren Schadenslage konfrontiert. Nach und nach kamen Kräfte wie der GABC-Zug des Odenwaldkreises, und Einheiten aus dem ganzen Kreisgebiet hinzu. Trotz der weder in Außmaß noch Aufgabenstellung alltäglichen Lage konnten die Lützelbacher Kräfte und alle Kollegen die gestellen Aufgaben professionell meistern und unter Beweis stellen auch in solchen Situationen verlässlich agieren zu können.

 

Hier können Sie sich auch eine interessante Videodokumentation der Übung auf YouTube ansehen